Erziehungsrat

Der Erziehungsrat ist das wichtigste Beratungs- und Entscheidungsgremium des Erziehungsdepartements. Er wirkt beim Entscheid über alle wesentlichen Fragen im Bereich des Erziehungs- und Unterrichtswesens mit. Präsidentin bzw. Präsident ist von Amtes wegen die Departementsvorsteherin bzw. der Departementsvorsteher; die weiteren acht Mitglieder wählt der Grosse Rat zu Beginn jeder Legislaturperiode für vier Jahre. Maximal die Hälfte der Mitglieder darf dem Lehrkörper der öffentlichen oder privaten Schulen angehören.

Der Erziehungsrat setzt wichtige Leitplanken in pädagogischen Fragen, indem er etwa Lehrpläne oder Stundentafeln genehmigt, neue Lehrmittel für den Unterricht bewilligt oder dem Regierungsrat Antrag auf Erlass von Verordnungen stellt.

Wegleitung für die Arbeitsweise des Erziehungsrates, Beschluss inklusive Text

Aufgaben und Kompetenzen des Erziehungsrates

Sitzungsdaten 2019

Mitglieder des Erziehungsrats

Dr. Conradin Cramer, Präsident

Beatrice Haller-Lang, FDP
Beatrice Messerli, GB
Dieter Baur (Berater ohne Stimmrecht)
Luzia Zuber, SVP
Michela Seggiani, SP
Miriam Grab (Geschäftsführerin ohne Stimmrecht)
Dr. Nicole Kuster, LDP
Roland Engeler-Ohnemus, SP
Silvia Rietschi Jenny, CVP
Susanne Signer, SP

Beschlüsse des Erziehungsrats

2019

3. Juni 2019: Anpassung Maturzeugnisformulare (zweisprachig) Gymnasium und Passerelle
Auf die Matur 2019 werden die Zeugnisformulare des Gymnasiums und der Passerelle zweisprachig (Deutsch-Englisch) ausgestellt.

3. Juni 2019: Schulferiendaten 2024/25-2027/28
Der Erziehungsrat hat die Schulferiendaten für die Schuljahre 2024/25 bis 2027/28 festgelegt. Die Daten der Schulferien wurden mit dem Kanton Basel-Landschaft koordiniert und sind in beiden Kantonen identisch. Die detaillierten Feriendaten sind abrufbar unter www.schulferien.bs.ch

3. Juni 2019: Änderung der Schullaufbahnverordnung auf das Schuljahr 2019/20
Der Erziehungsrat beschliesst die Änderungen der Schullaufbahnverordnung auf das Schuljahr 2019/20. Die Änderungen betreffen im Wesentlichen die Sekundarschule, die Checks, die Brückenangebote und die Fachmaturitätsschule (FMS). In allen drei Sekundarschulklassen gibt es neu Semesterzeugnisse. In der 3. Sekundarschulklasse ist bei entsprechenden Leistungen ein Wechsel in den Leistungszug mit höheren Anforderungen unter den gleichen Voraussetzungen wie in der 1. und 2. Klasse vorgesehen. Des Weiteren sollen die Termine für die vierkantonalen Leistungstests (Checks) angepasst und auf die Einführung des Leistungstests im 11. Schuljahr (Check S3) verzichtet werden. Bei den Brückenangeboten gibt es bei der Beurteilung kleinere Anpassungen für einzelne Angebote oder Fächer. In der FMS wurden die Zulassungsvoraussetzungen für die Fachrichtungen «Soziale Arbeit» und «Kommunikation/Medien» angepasst.

11. Februar 2019: Änderung der Abschlussverordnung FMS auf das Schuljahr 2019/20
Der Erziehungsrat beschliesst die Änderung der Abschlussverordnung der Fachmaturitätsschule: Die Schülerinnen und Schüler müssen den Unterricht der letzten beiden Jahre vor dem Fachmittelschulabschluss regelmässig besucht haben. Für den definitiven Ausschluss ist die Schulkommission zuständig. Zudem wird das Fach «Programmieren» eingeführt und das Fach «Naturwissenschaften integriert» in «Naturwissenschaftliches Arbeiten» geändert.
 

2018

10. Dezember 2018: Statusanpassung der Lehrmittel Berufswahltagebuch und Wegweiser zur Berufswahl
Der Erziehungsrat genehmigt die Änderung des Status des Lehrmittels Wegweiser zur Berufswahl (Berufswahlportfolio) von „obligatorisch“ in „alternativ-obligatorisch“ in der Lehrmitteliste Sekundarschule ab Schuljahr 2019/2020.
Der Status des bisher fakultativen Lehrmittels Berufswahltagebuch wird in der Lehrmitteliste Sekundarschule ab Schuljahr 2019/2020 von „fakultativ“ auf „alternativ-obligatorisch“ gesetzt.

29. Oktober 2018: Anpassung der Zeugnisformulare Gymnasium, FMS, WMS, IMS und BM sowie ZBA und des Lernberichts Gymnasium
Auf das Schuljahr 2018/19 werden die Zeugnisformulare von Gymnasium, Fachmaturitätsschule, Wirtschafts- und Informatikmittelschule sowie der Berufsmaturität und die Zeugnisformulare des Zentrums für Brückenangebote angepasst. In die Zeugnisformulare aufgenommen wird der Verordnungstext zur Beurteilung, Beförderung und Nichtbeförderung, Wiederholung eines Schuljahrs und die ausserordentliche Wiederholung oder Beförderung sowie die Rechtsmittelbelehrung. In den Zeugnisformularen des Zentrums für Brückenangebote werden die Fächer der neu gebildeten Profile abgebildet.
Am Gymnasium erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Lernbericht.

4. Juni 2018: Totalrevision der Verordnung über die Berufsmaturität
Der Erziehungsrat beschliesst die Totalrevision der Verordnung über die Berufsmaturität. Schülerinnen und Schüler, welche das neue Schulsystem durchlaufen haben, treten im Schuljahr 2018/2019 von der Sekundarschule in die weiterführenden Schulen ein. Dann gilt auch für die weiterführenden Schulen die Schullaufbahnverordnung. Deshalb wird die Berufsmaturitätsverordnung vollständig überarbeitet. Die Berufsmaturitätsverordnung soll neu für alle Schulen gelten, die eine Berufsmaturität anbieten. Damit soll sie neu auch für die Wirtschaftsmittelschule (WMS), die Informatikmittelschule (IMS) und die privaten Anbieterinnen und Anbieter wie beispielsweise die Handelsschule KV Basel (HKVBS) gelten.

Anpassung Lernberichtsformulare Primarschule (1. Zyklus)
Der Erziehungsrat beschliesst die Kürzung und sprachliche Vereinfachung der Lernberichte für den Kindergarten und für die 1./2. Klasse der Primarschule.

9. April 2018: Bewilligung von LeO2 in den Regelbetrieb am Gymnasium Leonhard
Der Erziehungsrat bewilligt dem Gymnasium Leonhard die Überführung des Schulprojekts LeO2 in den Regelbetrieb. Das Schulprojekt wurde 2013 mit einer vierjährigen Versuchsphase eingeführt.
LeO2 ist ein neues Zeitmodell, welches die Vertiefung in einzelne Themen und Fachbereiche sowie das begleitete, selbstorganisierte Lernen ins Zentrum stellt. Das Schuljahr wird in sechs Phasen zu ca. sechs Wochen unterteilt. Die Hälfte der Fächer wird dabei phasenweise mit doppelter Stundenzahl unterrichtet. Am Ende jeder Phase werden die Lernenden über die Inhalte geprüft. Mit Begleitung der jeweiligen Fachlehrperson arbeiten die Schülerinnen und Schüler zudem während sechs (Stufe 1) oder vier (Stufen 2-4) Lektionen pro Woche einzeln oder in Gruppen selbstständig entweder an fachgebundenen Aufträgen oder an ihren Hausaufgaben. Pro Schuljahr finden des Weiteren zwischen sechs und zwölf Vertiefungshalbtage für ausserschulisches Lernen oder Lernen in anderen Sozial- und Zeitformen statt.

5. Februar 2018: Lehrmittel Leseschlau
Der Erziehungsrat beschliesst den Status des Erstlese-Lehrmittels Leseschlau von „obligatorisch-provisorisch“ in „alternativ-obligatorisch“ auf der Lehrmittelliste der Primarschule ab Schuljahr 2018/19 zu ändern.

 

2017

27. November 2017: Einführung neuer Status „alternativ-obligatorisch“ auf Lehrmittellisten der Volksschulen
Der Erziehungsrat genehmigt den Status „alternativ-obligatorisch“ zur Kennzeichnung von Lehrmitteln auf den Listen der zugelassenen Lehrmittel für den Kindergarten, die Primarschulen und Sekundarschulen Basel-Stadt auf Schuljahr 2018/19. Mit „alternativ-obligatorisch“ sollen diejenigen Lehrmittel gekennzeichnet werden, aus denen die Lehrperson jeweils eines für den Unterricht auswählen muss.

Lehrmittel LINGUA Italienisch: Parla con me
Der Erziehungsrat genehmigt an der Sekundarschule für das Wahlpflichtfach LINGUA Italienisch als obligatorisches Lehrmittel Parla con me (Firenze: Alma Edizione) ab Schuljahr 2018/19.

Änderung der Status der Lehrmittel Federleicht, Wörterbrücke und Hauswärts auf Schuljahr 2018/19
Der Erziehungsrat beschliesst die Statusänderung der drei Lehrmittel Federleicht, Wörterbrücke und Hauswärts auf der Liste der zugelassenen Lehrmittel von „obligatorisch“ auf „fakultativ“ ab Schuljahr 2018/19.

22. Mai 2017: Schulferiendaten 2020/21-2023/24
Der Erziehungsrat hat die Schulferiendaten für die Schuljahre 2020/21 bis 2023/24 festgelegt. Die Daten der Schulferien wurden mit dem Kanton Basel-Landschaft koordiniert und sind in beiden Kantonen identisch. Die detaillierten Feriendaten sind abrufbar unter www.schulferien.bs.ch

16. Januar 2017: Anpassung Schulferiendaten 2017/18-2019/20
Der Grosse Rat hat im Dezember 2016 einen Ratschlag zur Änderung des Schulgesetzes verabschiedet, in welchem u.a. vorgeschlagen wurde, den § 71 des Schulgesetzes zur Dauer der Schulferien anzupassen. Neu erhalten die Schülerinnen und Schüler gesamthaft 14 Wochen Ferien pro Schuljahr. Der Erziehungsrat hat die im Mai 2014 beschlossenen und publizierten Feriendaten für die Schuljahre 2017/18 bis 2019/20 deshalb wie folgt angepasst:

  • Die Weihnachtsferien dauern neu jährlich zwei Wochen.
  •  In der Karwoche besteht wie bis anhin eine dreitägige Weiterbildungspflicht für Lehrpersonen (Dreitageblock), an welcher der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler ausfällt. Neu wird der Dreitageblock in die Frühjahrsferien integriert. Die Frühjahrsferien verlängern sich um eine Ferienwoche auf neu zwei Wochen.

Im Kanton Basel-Landschaft wurden die Feriendaten ebenfalls angepasst.
Die aktuellen Daten der Schulferien finden Sie hier: www.schulferien.bs.ch